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Gedanken zu Christi Himmelfahrt, 13. Mai 2021

© gemeindebrief.de - Grafik: Pfeffer

In diesen Tagen findet der Ökumenische Kirchentag statt. Gerne hätte die Stadt Frankfurt am Main zusammen mit den Kirchen für tausende von Teilnehmern vor Ort ein großes Programm gestaltet. Vieles ist nun in den virtuellen Bereich verlagert. Veranstaltungen finden online statt. Reden gibt es als Videoübertragung und zum Anhören. Manche Gottesdienste finden dezentral in den Gemeinden statt. Auch im Zollernalbkreis beteiligen sich einige. mehr

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Videobotschaften des EKD-Ratsvorsitzenden Prof. Dr. Heinrich Bedform-Strohm

© www.gemeindebrief.evangelisch.de - Foto Screenshot:www.facebook.com/landesbischof

Der EKD-Ratsvorsitzende ermuntert und bestärkt mit seinen Videobotschaften auf www.facebook.com/landesbischof/ und www.youtube.com/user/bayernevangelisch/videos die Menschen: „Jesus hat geheilt und deswegen sind die Menschen, die jetzt heilen, die Menschen, die jetzt Nähe ausstrahlen, Liebe ausstrahlen, auf andere achten, so etwas wie die Hände Gottes für mich in diesen Tagen."

 www.facebook.com/landesbischof/
 https://www.youtube.com/user/bayernevangelisch/videos

  • add 3. Mai 2021: Videobotschaft des EKD-Ratsvorsitzenden

    „Öffne deinen Mund für die Stummen, für das Recht aller Schwachen!“ Das ist der Monatsspruch für den jetzt gerade begonnenen Monat Mai. Und es fügt sich, dass diese Worte aus Sprüche 31 genau zu dem Thema soziale Gerechtigkeit passen, das am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, mit guten Gründen im Zentrum stand. „Öffne deinen Mund für die Stummen, für das Recht aller Schwachen!“ Für mich ist dieser Monatsspruch ein Aufruf dazu, diejenigen wahrzunehmen, die nicht oder kaum an dem Wohlstand teilhaben, den Deutschland insgesamt genießt. 13,2 Millionen Menschen verfügen über weniger als 1074 Euro im Monat. Das ist die Armutsrisiko-Grenze in Deutschland. Alles müssen sie davon bezahlen. Viele von ihnen arbeiten hart, oft in unsicheren Beschäftigungsverhältnissen, die in schlechten Zeiten einfach wegbrechen – erst recht jetzt in der Coronazeit. Kurzarbeiterinnen, Solo-Selbständige, Kleinunternehmer, auch manchmal Kulturschaffende stehen kurz vor dem Ruin, hangeln sich wirtschaftlich von Woche zu Woche. „Öffne deinen Mund für die Stummen, für das Recht aller Schwachen!“ Wenn wir das ernst nehmen, dann müssen wir jetzt darauf achten, dass nicht noch mehr Menschen in Armut geraten und denen, die schon jetzt in Not sind, rausgeholfen wird. Alle müssen wir zusammen helfen, wenn die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie zu bewältigen sein werden. Auf gar keinen Fall darf bei den Schwächsten gespart werden. Denn, so heißt es an anderer Stelle im Buch der Sprüche, „Gerechtigkeit erhöht ein Volk“. Geht gesegnet und behütet in diesen Tag.

    Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)

  • add 12. Mai 2021: Videobotschaft des EKD-Ratsvorsitzenden

    „Alles, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch.“ Diese Goldene Regel Jesu aus der Bergpredigt in Matthäus 7,12 kommt in meinen Morgenvideos immer mal wieder vor, weil sie so grundlegend ist und weil sie so ungeheuer einleuchtend ist. Heute ist sie mir wieder besonders in den Sinn gekommen, denn heute ist der „Internationale Tag der Pflege“. Für mich ist die Frage, wie wir mit unseren hilfsbedürftigen Alten umgehen, ein besonderer Gradmesser für die Humanität unserer Gesellschaft. Und das hat mit der Goldenen Regel zu tun. Was würden wir erhoffen, wenn wir in unserem täglichen Leben weitgehend oder vielleicht sogar komplett auf die Hilfe anderer angewiesen wären? Diese Frage ist leicht zu beantworten: Wir würden uns wünschen, gut begleitet zu werden. Ob zu Hause oder im Heim. Und nicht darum betteln zu müssen, würdevoll behandelt zu werden. Unsere Eltern waren für uns da, als wir klein und hilflos waren. Und wenn sie alt sind, geben wir ihnen etwas zurück, indem wir sie unterstützen, wo wir es können. Und bei unseren Kindern wird es hoffentlich einmal genauso sein, wenn wir alt sind. Diese Form von Gegenseitigkeit kann man nicht vertraglich festlegen. Sie beruht auf Liebe und auf Vertrauen und vielleicht auch ein bisschen auf einem Gefühl von Fairness. Und wo wir selbst keine Familie haben, da kann und muss unser Gemeinwesen helfen, diesen Generationenvertrag mit Leben zu füllen. Alle, das sagt uns die Goldene Regel am Tag der Pflege. Alle müssen sich darauf verlassen können, dass sie auch im Alter in Würde leben können. Geht gesegnet und behütet in diesen Tag.

    Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)

Veranstaltungen

  • Meldungen aus der Landeskirche

  • 14.05.21 | Wie solidarisch kann Europa sein?

    Welche Rolle die Kirchen in Europa spielen können und wie solidarisch Europa sein kann und sein soll, darüber spricht Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July hier im Interview. Beim beim Ökumenischen Kirchentag diskutiert er dies unter anderem mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.

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  • 14.05.21 | Biberach: Andrea Holm neue Schuldekanin

    Andrea Holm wird neue Schuldekanin von Biberach. „Ich freue mich, dass in unserem Bundesland Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach unterrichtet wird. Hier als Schuldekanin einen guten Rahmen für die Unterrichtenden zu gewährleisten, sehe ich als wichtige Aufgabe an“, sagt die 58-jährige.

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  • 12.05.21 | Aufruf zur Fürbitte für den Frieden

    Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July appelliert an die Konfliktparteien und ruft zur Fürbitte für alle auf, die in Israel und den angrenzenden Gebieten unter der Eskalation der Gewalt leiden. Einen Vorschlag für das persönliche Gebet oder die Fürbitte im Gottesdienst finden Sie hier.

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