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Videobotschaften des EKD-Ratsvorsitzenden Prof. Dr. Heinrich Bedform-Strohm

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Der EKD-Ratsvorsitzende ermuntert und bestärkt mit seinen Videobotschaften auf www.facebook.com/landesbischof/ und www.youtube.com/user/bayernevangelisch/videos die Menschen: „Jesus hat geheilt und deswegen sind die Menschen, die jetzt heilen, die Menschen, die jetzt Nähe ausstrahlen, Liebe ausstrahlen, auf andere achten, so etwas wie die Hände Gottes für mich in diesen Tagen."

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  • add21. Mai 2021: Videobotschaft des EKD-Ratsvorsitzenden

    "Ach Herr, lass doch deine Ohren aufmerken, dass du das Gebet hörst, das ich jetzt vor dir bete, Tag und Nacht für deine Knechte.“ Die Worte des heutigen Losungsverses sind Worte des Propheten Nehemia, eines Mannes, der vor 2.500 Jahren gelebt hat. Aber sie sind zeitlos, weil das Gebet zeitlos ist. Solange es Menschen gibt, die ihren Weg in der Beziehung zu Gott gehen, gibt es Gebete. Damals war es ein Flehen zu Gott, dass er das Schicksal der Israeliten wende und sie aus der Gefangenschaft wieder zurück nach Hause führen und ihnen dort wieder ein gutes Leben ermöglichen möge. Heute ist es für uns die Bitte, dass der Ausnahmezustand der Pandemie endlich aufhören möge, dass die Wunden der geschlagen hat, endlich heilen mögen, dass Gott uns neue Kraft, neue Zuversicht schenken möge, aber auch, dass er uns den Mut gebe, nicht so weiterzumachen wie bisher, sondern neu anzufangen, aufeinander zu achten, die Schwachen zu schützen, die Schöpfung nicht länger zu zerstören, sondern zu bewahren. Wie könnten wir mit Gott leben, ohne das Gebet? Das Gebet ist mehr als ein Notnagel, wenn wir nicht mehr weiterwissen. Ja, Not lehrt Beten. An Gott können wir uns wenden, wenn wir mit unserem Latein am Ende sind. Wir können uns aber auch an Gott wenden und ihm sagen, wenn wir uns freuen, wenn wir dankbar sind. Beten, egal ob in der Not oder im Glück, ist eine Vergewisserung: Ja, Gott, du bist da. Du gehst mit mir. Dir kann ich mich ganz anvertrauen. Geht in dieser Gewissheit gesegnet und behütet in diesen Tag.

    Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)

  • add17. Mai 2021: Videobotschaft des EKD-Ratsvorsitzenden

    Der Herr war mit Josef, und was er tat, dazu gab der Herr Glück.“ Dieser heutige Losungsvers aus 1. Mose 39 kommt aus einer Geschichte im Alten Testament, die ich schon in früher Kindheit kennen und lieben gelernt habe. Wie so oft aus einem Bilderbuch: Aus Eifersucht wollen die elf Brüder Josef loswerden und verkaufen ihn nach Ägypten. Auf verschlungenen Wegen, mit vielen Hochs und Tiefs bringt er es dank seiner Traumdeutungsfähigkeiten und auch seiner Manager-Talenten im Umgang mit einer großen Hungersnot zur Nummer 2 in Ägypten – nur noch dem Pharao untergeben. Am Ende wird alles gut. Selbst mit seinen Brüdern, die ihn für tot gehalten hatten, versöhnt er sich. „Der Herr war mit Josef, und was er tat, dazu gab der Herr Glück.“ Dieser Satz steht nicht am Ende der Geschichte, sondern mittendrin, als Josef gerade im Gefängnis sitzt. Für mich ist dieser Satz deswegen viel mehr als ein persönliches Motto für Glückspilze. Er ist eine Vergewisserung auch für Pechhälse. Denn wenn der Herr Glück geben kann, dann kann ich auch dann zu ihm beten, wenn ich ein Pechvogel bin, oder mich vielleicht nur so fühle. Eine Gebetserhörungs-Garantie für das Glück gibt es sowieso nicht. Aber vielleicht ist ja schon die Vergewisserung, dass das Glück selbst in einer Situation wie bei Josef im Gefängnis näher sein kann, als das gerade vorstellbar erscheint, der erste Schritt dazu, dass sich der Horizont öffnet und so etwas wie Glück wieder als möglich erscheint. Warum soll es uns nicht auch gehen wie dem Josef? „Der Herr war mit Josef, und was er tat, dazu gab der Herr Glück.“ Geht gesegnet und behütet in diesen Tag.

    Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)

  • add12. Mai 2021: Videobotschaft des EKD-Ratsvorsitzenden

    „Alles, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch.“ Diese Goldene Regel Jesu aus der Bergpredigt in Matthäus 7,12 kommt in meinen Morgenvideos immer mal wieder vor, weil sie so grundlegend ist und weil sie so ungeheuer einleuchtend ist. Heute ist sie mir wieder besonders in den Sinn gekommen, denn heute ist der „Internationale Tag der Pflege“. Für mich ist die Frage, wie wir mit unseren hilfsbedürftigen Alten umgehen, ein besonderer Gradmesser für die Humanität unserer Gesellschaft. Und das hat mit der Goldenen Regel zu tun. Was würden wir erhoffen, wenn wir in unserem täglichen Leben weitgehend oder vielleicht sogar komplett auf die Hilfe anderer angewiesen wären? Diese Frage ist leicht zu beantworten: Wir würden uns wünschen, gut begleitet zu werden. Ob zu Hause oder im Heim. Und nicht darum betteln zu müssen, würdevoll behandelt zu werden. Unsere Eltern waren für uns da, als wir klein und hilflos waren. Und wenn sie alt sind, geben wir ihnen etwas zurück, indem wir sie unterstützen, wo wir es können. Und bei unseren Kindern wird es hoffentlich einmal genauso sein, wenn wir alt sind. Diese Form von Gegenseitigkeit kann man nicht vertraglich festlegen. Sie beruht auf Liebe und auf Vertrauen und vielleicht auch ein bisschen auf einem Gefühl von Fairness. Und wo wir selbst keine Familie haben, da kann und muss unser Gemeinwesen helfen, diesen Generationenvertrag mit Leben zu füllen. Alle, das sagt uns die Goldene Regel am Tag der Pflege. Alle müssen sich darauf verlassen können, dass sie auch im Alter in Würde leben können. Geht gesegnet und behütet in diesen Tag.

    Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)

  • add3. Mai 2021: Videobotschaft des EKD-Ratsvorsitzenden

    „Öffne deinen Mund für die Stummen, für das Recht aller Schwachen!“ Das ist der Monatsspruch für den jetzt gerade begonnenen Monat Mai. Und es fügt sich, dass diese Worte aus Sprüche 31 genau zu dem Thema soziale Gerechtigkeit passen, das am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, mit guten Gründen im Zentrum stand. „Öffne deinen Mund für die Stummen, für das Recht aller Schwachen!“ Für mich ist dieser Monatsspruch ein Aufruf dazu, diejenigen wahrzunehmen, die nicht oder kaum an dem Wohlstand teilhaben, den Deutschland insgesamt genießt. 13,2 Millionen Menschen verfügen über weniger als 1074 Euro im Monat. Das ist die Armutsrisiko-Grenze in Deutschland. Alles müssen sie davon bezahlen. Viele von ihnen arbeiten hart, oft in unsicheren Beschäftigungsverhältnissen, die in schlechten Zeiten einfach wegbrechen – erst recht jetzt in der Coronazeit. Kurzarbeiterinnen, Solo-Selbständige, Kleinunternehmer, auch manchmal Kulturschaffende stehen kurz vor dem Ruin, hangeln sich wirtschaftlich von Woche zu Woche. „Öffne deinen Mund für die Stummen, für das Recht aller Schwachen!“ Wenn wir das ernst nehmen, dann müssen wir jetzt darauf achten, dass nicht noch mehr Menschen in Armut geraten und denen, die schon jetzt in Not sind, rausgeholfen wird. Alle müssen wir zusammen helfen, wenn die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie zu bewältigen sein werden. Auf gar keinen Fall darf bei den Schwächsten gespart werden. Denn, so heißt es an anderer Stelle im Buch der Sprüche, „Gerechtigkeit erhöht ein Volk“. Geht gesegnet und behütet in diesen Tag.

    Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)

Veranstaltungen

  • Meldungen aus der Landeskirche

  • 14.06.21 | Traugottesdienste - was schon geht

    Sinkende Inzidenz-Werte machen auch Paaren Mut, die kirchlich heiraten möchten und ihre Trauung vielleicht schon mehrfach verschoben haben. Hier finden Sie die wichtigsten Regeln, nach denen sich Traugottesdienste in der Landeskirche aktuell richten.

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  • 12.06.21 | „Posaunentag im Land“

    Das Evangelische Jugendwerk in Württemberg (ejw) lädt am 4. Juli die rund 680 Posaunenchöre in Württemberg ein, in ihren Gemeinden den „Posaunentag im Land“ zu feiern. Eine Serenade und ein Gottesdienst werden live aus Ulm übertragen.

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  • 10.06.21 | „Wir haben einen weiten Weg vor uns“

    Aus Anlass der Kundgebung gegen Antisemitismus am 11. Juni in Ulm erklärt Prälatin Gabriele Wulz im Interview, wie sie selbst antijüdische Haltungen im Alltag und in der kirchliche Arbeit erlebt und was Kirche und Gemeinden dagegen tun können.

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