Aktuelles aus dem Kirchenbezirk

Gottesdienst für alle Mitarbeitenden und Verantwortlichen des Kita-Bereichs

Auf der Erde

© original_clipdealer.de

Eigentlich sollte zum Jahresbeginn in der Stadtkirche ein Gottesdienst für alle Mitarbeitenden und Verantwortlichen des Kita-Bereichs in unserem Kirchenbezirk stattfinden. Wegen der aktuellen Lage muss er nun verschoben werden. Aber weil der ganze Bereich „Kita“ so wichtig ist für Kinder, Eltern, unsere gesamte Gesellschaft und natürlich auch unsere Kirche ist, sollen die Menschen, die ihn mit großem Engagement und persönlichem Einsatz gestalten und tragen, gerade jetzt eine Stärkung und Wertschätzung ihrer Arbeit erfahren. Deshalb gibt es ein Alternativangebot zum verschobenen Gottesdienst: Ein digitaler Impuls mit Liedern, Texten und einem Bild aus Tailfinger Pauluskirche. Er kann ab 14.1.21, 17.30 oder auch später abgerufen werden. Alle, die sich dem Kita-Bereich verbunden fühlen, sind eingeladen unter Thema: „Ich verlass dich nicht – verlass dich drauf!“ diesem Link zu folgen:
https://www.youtube.com/watch?v=hyCUpAc_nds

Die Täbinger Dorf- und Bauernkrippe

Die Täbinger Krippe ist eine bäuerliche Dorfkrippe mit über 40 bemalten Holzfiguren. Ihr Erwerb wurde durch Gemeindespenden finanziert. Gefertigt wurde sie in 1-jähriger Arbeit von dem ostpolnischen Kleinbauern und berühmten Volkskünstler Wladimir Naumjuk. Der ehemalige Täbinger Parrer Dr. Deetjen übersandte dazu seinem Freund Naumjuk gemalte Bilder, Ortsansichten und Frühfotos vom bäuerlichen leben und den Originalen des alten Dorfes.

Buchvorstellung "Evangelisches Leben in Hohenzollern und im benachbarten Württemberg"

© Foto: Dorothee Sauer

v.l.n.r.: Die Herausgeber Dr. Andreas Zekorn, Prof. Dr. Jürgen Kampmann, Dekan Beatus Widmann, Dr. Volker Trugenberger

Am 15. Dezember wurde das neu erschienene Buch "Evangelisches Leben in Hohenzollern und im benachbarten Württemberg" von den Herausgebern vorgestellt. Der Band vereinigt Vorträge des Begleitprogramms zur Ausstellung „Evangelisch in Hohenzollern“, die von 2016 bis 2018 von über 30.000 Menschen besucht wurde. Dabei kommen die altwürttembergischen Teile des Dekanatsbezirks Balingen nicht zu kurz und Reformationsgeschichte wird lebendig in Abhandlungen zu Balingen und Ebingen oder zu Flugschriftenautorinnen. Der Reformator Simon Grynaeus, der Erfinder und Pfarrer Philipp Matthäus Hahn sowie das Opfer der NS-Rassenideologie Peter Katz werden umfassend gewürdigt. Da die evangelischen Kirchengemeinden Hohenzollerns Teil der preußischen Landeskirche waren, findet die preußische Kirchengeschichte des 19. Und 20. Jahrhunderts Berücksichtigung, ebenso das Diasporahaus Bietenhausen, und umfassend wird die Eingliederung der hohenzollerischen Gemeinden in die Württembergische Landeskirche aufgearbeitet.

300 Seiten - 55 farbige Abbildungen - fester Einband - Preis: 30 €
Das Buch ist erhältlich im Evangelischen Dekanatamt Balingen, Charlottenstr. 16, 72336 Balingen

Ein besonderes Jahr neigt sich zu Ende...

Ein besonderes Jahr neigt sich zu Ende - Corona zeigt immer noch keine Wende

Es hat uns vieles abverlangt - und trotzdem sind wir nicht am Rand

In allen unseren Bereichen - wollten wir dem Virus nicht weichen

Wir haben durch- und zusammen gehalten - konnten von zuhause aus vieles verwalten

Haben zwar die Tür zugeschlossen - waren aber trotzdem für alle Anliegen offen

Die Dienstgemeinschaft ist für uns wichtig - und die Hilfe für Menschen in Not nach wie vor richtig

Wir setzten uns ein für unsre Klienten - und haben zurückgestellt manche Bedenken

 

Für die Schüler unser Bestes gegeben - und weitergemacht mit dem Reli lehren

Kirchengemeinde und Bezirk geleitet - und unsere Arbeitsorganisation geweitet

Die Erzieherinnen in den Kigas unterstützt - damit ihre Arbeit den Familien nützt

Und mit Kirchenmusik die Seele genährt - im Lockdown ist das besonders viel wert

Auch unser Chef mußte viel stemmen - Corona ließ manchen sich enthemmen

Und mußte wieder beruhigt werden - und gesagt bekommen daß er nicht allein ist auf Erden

Wir sind dankbar dass wir arbeiten können - das würden wir auch anderen gönnen

Und heute auch an die unsre Gedanken richten - die grade auf ihren Lohn müssen verzichten

 

Unser herzlicher Dank geht an Sie alle - Sie sind die Besten in jedem Falle

Ohne unsere tolle Mitarbeiterschaft - und ihre enorm große Kraft

Ihr Mitgehen und Durchhaltevermögen - das ist wirklich ein ganz großer Segen

Könnten wir diese Krise nicht meistern - das läßt uns an vielen Stellen begeistern

Mit so engagiertem und verläßlichen Personal - kommen wir auch durch den Winter allemal

Drum sei es hier nochmals deutlich betont - denn keine und keiner hat sich geschont.

Dass soviel getan werden konnte, trotz aller Unsicherheit - dafür verdienen Sie höchste Anerkennung und Dankbarkeit.

 

Doch heute und jetzt richten wir unseren Blick - auf das was vor uns liegt und nicht zurück.

Advent heißt Ankunft, was feiern wir? - Und Weihnachten steht auch vor der Tür?

Dass Jesus Christus geboren ist, - das ist der Inhalt vom Weihnachtsfest.

Gott kommt zu uns, wird Mensch wie du. - Das anzunehmen schafft Frieden und Ruh.

Und die können wir nach so einem Jahr alle vertragen. - Ausruhen, auftanken, uns Gutes tun und sagen.

Schwere Gedanken und Sorgen einfach lassen,  sich freuen, Kraft und Mut neu fassen.

Das dürfen wir tun, dazu ist Weihnachten da. - Lasst uns feiern: Christ der Retter ist da!

 

Nun bleiben Sie alle gesund und besonnen - irgendwann haben wir über das Virus gewonnen

Verbringen Sie ein schönes Weihnachtsfest - so wie´s eben dieses Mal möglich ist

Und kommen Sie gut ins Neue Jahr - 2021 sehn wir uns wieder, ist ja klar

Dann machen wir weiter in gewohnter Weise - jetzt aber sind wir wieder leise

Weil Dekan Widmann jetzt die Andacht hält - was uns gerade heute besonders gefällt

Es tut uns gut, in diesen Zeiten inne zu halten - denn zum Glück bleibt es damit beim alten

Weil unser Glaube uns durch alles durchträgt - auch wenn uns vieles gerade bewegt

Das ist ein Fundament, das für immer besteht, - auch wenn die Welt um uns wackelt und bebt.

Von Diana Schrade-Geckeler, Geschäftsführerin der Diakonischen Bezirksstelle Balingen   und Wolfgang Staiger, Leiter der Kirchlichen Verwaltungsstelle Balingen

Jürgen Herre für 30 Jahre Prädikantendienst geehrt

Prädikant Jürgen Herre und Dekan Beatus Widmann

Im Gottesdienst am 1. Advent in der Stadtkirche Balingen wurde Prädikant Jürgen Herre von Dekan Beatus Widmann für 30 Jahre ehrenamtlichen Lektoren- und Prädikantendienst geehrt.
Jürgen Herre ist seit 25 Jahren hauptberuflich bei der Kirchlichen Verwaltungsstelle Balingen tätig und seit über 15 Jahren Referent für Fortbildungen. Zudem ist er seit vielen Jahren Chorleiter.

Katrin Hödl Vorsitzende der Bezirkssynode

Dekan Beatus Widmann, Bezirksrechner Wolfgang Staiger, Codekanin Dorothee Sauer und Dekanatssekretärin Tanja Roth gratulieren Frau Hödl zu ihrer Wahl.

Vorgesehen war, dass sich die Bezirkssynode des Evangelischen Kirchenbezirks Balingen nach den Kirchenwahlen am 1. Advent 2019 auf der Frühjahrssynode am 13. März 2020 konstituiert. Doch dann kam Corona mit dem Lockdown jeglicher Sitzungstätigkeit. So beschloss der Kirchenbezirk, die wichtigen Ämter im schriftlichen Verfahren wählen zu lassen. Als Vorsitzende der Bezirkssynode wurde Frau Katrin Hödl, Kirchenpflegerin aus Ebingen wiedergewählt. Den zweiten Vorsitz führt der Dekan. Frau Hödl wird vom Reutlinger Prälaten für die Dauer ihrer Amtszeit zur Ehrenbeamtin des Kirchenbezirks ernannt.

Zu den Aufgaben der Bezirkssynode gehört die Beratung grundsätzlicher Fragen des kirchlichen Lebens, die Beratung der Berichte des Dekans und der Schuldekanin sowie anderer Arbeitsberichte und die Beratung und Beschlussfassung über Einrichtungen und Dienste des Kirchenbezirks. Sie stellt den Haushaltsplan fest und beschließt über die Erhebung einer Bezirksumlage. Die Balinger Synode tagt dreimal pro Jahr.

Neue Pfarrerin zur Dienstaushilfe

Ich bin Sara Stäbler und seit dem 1. April 2020 Pfarrerin zur Dienstaushilfe beim evangelischen Dekanat Balingen (50%). Ich freue mich sehr, mit Ihnen - in hoffentlich absehbarer Zeit - meine Ordination feiern zu können. Bleiben Sie behütet.

Qualitätsmanagement des Ev. Bildungswerks Balingen und Sulz zum dritten Mal in Folge zertifiziert

Christine Thumm

Die Sicherung von Qualität ist für das Ev. Bildungswerk Balingen und Sulz eine selbstverständliche und gleichzeitig fortdauernde Aufgabe. Das Qualitäts-Siegel QVB Stufe A (Qualitätsmanagement im Verbund von Bildungseinrichtungen) bestätigt, dass sich das Bildungswerk mit seinem Auftrag nicht nur verantwortlich auseinandersetzt, sondern ihn auch kompetent umsetzt. Das Siegel wurde zum ersten Mal 2014 verliehen. Nach einer Überprüfung durch eine externe Auditorin konnte dem Bildungswerk unter der neuen Geschäftsführung von Christine Thumm auch im Februar 2020 das Zertifikat wiederholt erteilt werden.
Die Erarbeitung und die ständige Überprüfung des Qualitätsverständnisses dienen sowohl der Vergewisserung als auch der Klärung des Auftrags evangelischer Erwachsenenbildung vor Ort. Wiederholte intensive Bestandsaufnahmen in allen Arbeitsbereichen des Bildungswerks ermöglichen die Wahrnehmung und Durchdringung der eigenen Arbeits- und Organisationssituation: Sie zeigen auf, wo gewisse Risiken liegen, wo aber auch Entwicklungspotenziale bestehen. Daraus können konkrete Ziele, Maßnahmen und Entwicklungsschritte generiert werden, die zu einer weiteren Verbesserung der Leistungen des Bildungswerkes führen: Für die Menschen – mit Bildung, die Sinn macht.

Christine Thumm, Geschäftsführerin 

Den Welttag der orthodoxen Jugend mitgefeiert

Eine Delegation des evangelischen Bezirksjugendwerks und des Partnerschaftsbeirats des evangelischen Kirchenbezirks folgte der Einladung des orthodoxen Erzbischofs Abel und verbrachte zusammen mit 400 polnischen Jugendlichen sowie Gästen aus der Ukraine und Weißrussland drei Tage in Lublin. Ein erster Willkommensabend ließ die deutschen Gäste staunen, mit wieviel Verbundenheit zu ihrer Tradition und Sangeslust die Jugendlichen Lieder anstimmten und tanzten. Schnell sprang der Funke über und auch die Gäste waren in die Volkstänze integriert. An der festlichen Liturgie am Samstag wirkten neben dem polnisch-orthodoxen Metropoliten Sawa eine Vielzahl an Bischöfen und Priestern sowie zwei Chöre mit. Mit geweihten Kerzen erleuchteten die Gottesdienstbesucher den Kirchenraum. Anlass für das nunmehr zum dritten Mal stattfindende Jugendtreffen auf nationaler Ebene ist der Tag der Darstellung des Herrn, der am 15. Februar in der orthodoxen Kirche gefeiert wird.

Bei dem Treffen der Balinger Delegation mit Erzbischof Abel standen Verabredungen für eine international organisierte Radtour für Jugendliche aus Deutschland, Polen und Frankreich im Mittelpunkt. Unter dem Titel „Come and see“ soll diese für 2. – 9. August 2020 geplante Jugendradtour jungen Menschen aus allen drei Nationen und verschiedenen christlichen Konfessionen Begegnung und gegenseitiges Kennenlernen ermöglichen. Der evangelische Kirchenbezirk möchte mit der Fortsetzung dieser 2019 begonnene Arbeit seine bereits 27-jährige Partnerschaft vertiefen und zugleich auch für Junge Menschen weiter öffnen.